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Auszug einer Abhandlung der TU-Berlin, Herr Elbing Teil 2
Dies resultiert aus den unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der Beschichtung und des Basiswerkstoffs. Die Beschichtung platzt partiell ab und wird durch die kinetische Energie der Pellets sowie des Luftstroms abgetragen. Die schlagartige Volumenzunahme um den Faktor 800 bei der Sublimation der CO2-Pellets unterstützt den Prozeß. Die Pellets haben eine Härte von 2 bis 3 Mohs. Diese Härteklassierung entspricht der Härte von Calciumsulfat CaSO4-2(H2O) (2 Mohs) bzw. Calciumcarbonat CaCO3 (3 Mohs).Aufgrund der geringen Härte im Vergleich zu anderen festen Strahlmitteln können für unterschiedliche Werkstoffe die Prozeßparameter so gewählt werden, daß keine Oberflächen- und Randzonenschädigung des Bauteils auftritt. Bei längerer Bearbeitungszeit kommt es vielfach zu einer Unterkühlung des Strahlguts. Die flächenbezogene Abtragrate kann aufgrund der geringer gewordenen Temperaturdifferenz zwischen Strahlgutoberfläche und den Trockeneispellets sinken. Nach dem Strahlen bleiben keine festen Strahlmittelrückstände zurück, da die Trockeneispellets beim Auftreffen auf die Oberfläche direkt in den gasförmigen Zustand übergehen. Diese Eigenschaft ist ein Vorteil gegenüber anderen Reinigungsverfahren, bei denen das Medium entweder in aufwendigen Verfahrensschritten aufbereitet oder zusammen mit der abgetragenen Verunreinigung kostenintensiv entsorgt werden muß. zu Teil 3 >
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